 |
Durch die verbale Anleitung der Bewegungsfolgen, wo nichts vorgezeigt
wird, wird die Möglichkeit gegeben, ganz individuell zu erforschen wie man
eine Bewegung ausführt und was man selbst darunter versteht. Es kommt also
nicht darauf an, einen Bewegungsablauf zu lernen und dann zu können, sondern
diesen als eine Art Laborsituation zu nutzen, in der Verschiedenstes beobachtet
werden kann.
|
 |
Z.B.: wieviel Kraft brauche ich für eine Bewegung, wie
schnell/langsam führe ich eine Bewegung aus und was läßt sich dabei beobachten,
welche Bereiche sind alle an der Bewegung wie beteiligt, wo beginnt sie und
welche Richtung hat sie, welche Möglichkeiten stehen mir innerhalb einer
Bewegung zur Verfügung, welche Bereiche sind gut beweglich, welche spüre ich
weniger, wie gehe ich insgesamt mit meinem Körper um etc. |
 |
Neue Anregungen und Wege,
Bewegungen auszuführen und sich zu erforschen ergeben sich dadurch, daß der
Lehrer währenddessen die Aufmerksamkeit auf verschiedene Zusammenhänge und
Bereiche lenkt. Maßgebliche Richtlinie ist immer das eigene Wohlbefinden und
auch das Herausfinden der Anzeichen dafür. |