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wer ist?
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In helfenden Berufen ist die Sorge um das Wohlbefinden anderer Mittelpunkt und täglich Brot. Die Sorge um die eigenen Bedürfnisse und auch deren Wahrnehmung werden gerade bei Menschen, die in sozialen Bereichen arbeiten oft wenig beachtet. Dies kann sich auch irgendwann durch verschiedenste Probleme, wie zum Beispiel allgemeine Kraftlosigkeit, Erschöpfung, Interesselosigkeit, Ruhelosigkeit, Beschwerden der individuellen "Schwach"- bzw. Signalbereiche bemerkbar machen. In der Feldenkrais-Methode ist der sorgsame Umgang mit sich selbst ein zentraler Aspekt. Wer gut mit sich umgeht hat mehr Energie und Ausdauer und eine höhere Lebensqualität, weil er mit sich arbeitet und nicht gegen sich. Ort der Beobachtung ist der Körper und seine Bewegungen. Einfache Bewegungsabläufe werden verbal angeleitet, um die eigene Ausführungsweise nicht durch Vorzeigen zu verhindern. Es geht nicht darum, Bewegungen zu lernen und dann zu "können", sondern darum, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und für das eigene Handeln zu schärfen, die Bereiche und Möglichkeiten zu entdecken, die mit Leichtigkeit und Wohlbefinden möglich sind und diesen Raum zu geben. |