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wer ist?
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Musizieren stellt höchste Ansprüche an den Körper, seine Beweglichkeit, sein
koordiniertes Zusammenspiel mit dem Instrument und an die millimeter- und
millisekundengenaue Steuerung und Differenzierbarkeit von Bewegung. Je
ökonomischer und leichter die Bewegung, desto besser das musikalische Ergebnis, die
Gesundheit des Bewegungsapparates und natürlich das Gesamtbefinden und eigene
Sicherheitsgefühl. Grundsätzlich geht es um die Erhöhung der Gesamtbeweglichkeit und Bewegungsdurchlässigkeit und um das Optimieren von Bewegung durch ein verbessertes Verständnis wie der eigene Körper Bewegung organisiert. Dies ist sehr individuell – auch wenn wir alle mehr oder weniger die gleiche Struktur haben. "We act not as our body is, but what we feel of it." M. F. Die prozentual größten Probleme bei Berufsmusikern liegen im Zusammenspiel des Muskel/Skelett Systems, also in der Organisation des Nervensystems und dort setzt auch die Feldenkrais-Methode an. Sie bietet für jedes Niveau die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung und den Einsatz von Bewegung zu präzisieren und zu verbessern. Dabei wird dem feinen Zusammenspiel von Muskulatur, Skelett und Nervensystem nachgegangen und die Aufmerksamkeit für den Körper so gezielt geschult, daß einschränkende Bewegungsmuster und Gewohnheiten erkannt und verändert werden können. Die Aufmerksamkeit auf den Weg und das eigene Wohlbefinden sind dabei maßgebliche Parameter. Flexibilität, Atmung, Koordination und Effizienz lassen sich optimieren und dadurch Überbelastungen begegnen und vorbeugen, das Musizieren verbessern und das Lernen erleichtern. |